Laufbericht Vienna City Marathon 2004

von Michael Thaler

Nach einer tadellosen Vorbereitung und absolut verletzungsfreien letzten Monaten war ich schon sehr gespannt auf den VCM 2004. Speziell in der letzten Woche vor dem Marathon, wo man ja mit den Trainingsumfängen drastisch reduziert, war ich schon am Freitag schon voller Energien. Ich gab mir noch 2 Tage vor dem Event den VCM2003 auf Video um mich mental einzustimmen. Am Samstag besuchten wir (Freunde vom VCM-Forum) am Nachmittag noch die Marathonmesse. Wir machten uns noch gegenseitig ein wenig nervös. Ich lenkte mich am Vorabend noch beim Wolfgang Ambros Konzert in Purkersdorf ab. Um 22:30 war dann Bettruhe. Schon ab 02:45 war ich jedoch nur noch im Halbschlaf. Die Nervosität war schon ganz schön zu merken.

Nach einem kleinen Frühstück (Buttertoast) um 6h und der üblichen „Morgentoilette“, fuhr ich zum Treffpunkt mit den o.a. Läufern am Stephansplatz. Von dort ging es weiter in einer vollbesetzten U-Bahn nach Kagran. In Kagran traffen wir uns dann noch mit dem Rest um uns beim Schlendern zu den Bekleidungs-LKW´s auch bald wieder zu verlieren. So kam es, daß ich nachdem ich mein Kleidungssackerl abgegeben hatte im Startbereich alleine auf mich gestellt war. Irgendwie war das auch sehr gut so. Ich konnte mich konzentrieren und eben auch zum Teil beruhigen. Der Puls lag nun bei ca.100, was mich nun nicht mehr irritierte, da ich wußte, daß dies wettkampfbedingt war. Für den Lauf hatte ich mir dann die Herzfrequenzanzeige abgeklebt, damit ich nicht darauf achte. Die Laktatproduktion ist ja nicht herzfrequenzabhängig sondern mit der Geschwindigkeit genauer definierbar. Meine KM-Zeiten (auch Splits genannt) für den Marathon wurden beim letzten Laktattest auf 5min 20sek. definiert. Deshalb hatte ich einen 5min 30sek./KM – Schnitt vor. Das Thema der letzten Tage war natürlich das Wetter. Nachdem Hitzemarathon im Vorjahr, befürchtete man nun Regen. Die letzten Wetterberichte in den frühen Morgenstunden sagten aber trockenes Wetter mit um die 14 Grad mit jedoch böigem Wind bis zu 70km/h voraus. Ich dachte mir einfach, ich nehme wie es kommt. Eine letzte Blasenentleerung, dann noch ein Schluck Mineralwasser und schon begann der Platzsprecher mit dem Countdown. Nach der Startsirene ging es schon bald im Schrittempo los. Nach 2,5min. passierte ich die Startmatte und das Abenteuer Marathon begann.

Die ersten Kilometer waren sehr eng zu laufen. Man mußte schon rechts links laufen um gut weiter zu kommen. Ich dachte mir, daß ich nicht allzu viel am ersten Kilometer verlieren möchte, damit ich dann nicht noch den Stress habe meiner Planzeit hinterher zu laufen. Auf der Reichsbrücke lief ich ein paar Meter neben einer Ultraläuferin namens Maria Hermann, die mich mit ihrem unorthodoxen Laufstil schon immer faszinierte. Bei KM 1 stand auf meiner Uhr 5:22 à Perfekt. Genauso muß ich nun weiterlaufen, nicht schneller aber auch nicht viel langsamer. Es ging dann die Reichsbrücke bergab in den zweiten Bezirk. Noch immer herrschte dichtes Gedränge. Einige Zuschauer säumten die Strecke, feuerten aber nicht übermäßig an. Mir war es egal, da ich bei KM 2 sah, daß ich nun diesen Kilometer in 5:12 gelaufen bin. Vorsicht zurückschalten hieß das für mich. Die nächsten Kilometer lief ich zwischen 5:22 und 5:35 also in perfekten Splits. Bei der Brücke zur Urania begegnete ich Robert, der mich anfeuerte. Den Ring „hinauf“ lief es ganz gut, obwohl hier kaum Zuschauer anfeuerten. Es störte mich aber nicht wirklich, da ich ja wußte, daß der Lauf noch lange dauern wird und da brauche ich die Zuschauer erst in der zweiten Hälfte. Ich wurde von vielen überholt. Ich hatte nun doch schon ein wenig Erfahrung, daß mich das nicht aus der Ruhe bringen soll, da dies entweder Fernwärmeläufer oder Staffelläufer sind bzw. ich sie möglicherweise z.B. im Prater dann wieder überhole. Bei der ersten Versorgungsstelle lief ich vorbei, da ich wußte, daß mein Freund Bernhard bei KM 6 mit einer Mineralwasserflasche auf mich wartet. Die Versorgung funktionierte perfekt. Er feuerte mich noch mit den Worten „Burli zah au“ an. Nun ging es die Wienzeile hinaus bis Schönbrunn. Auf der Höhe der U-Bahnstationen standen immer recht viele Leute, die eher wenig anfeuerten sondern nur zusahen. Die Wienzeile kam mir schon etwas lang vor. Ich wartete schon auf meine nächste Versorgung bei KM 11 um einwenig Abwechslung zu erhalten. Dann kam der KM 10 kurz vor Schönbrunn. Ziel war KM 10 mit einer Zeit von 55:00 zu passieren. Meine Uhr zeigte 54:15, was bedeutete, daß ich bereits eine dreiviertel Minute Guthaben hatte. Also reduzierte ich ein wenig das Tempo. Die VCM-Versorgungsstelle lief ich mittig durch, da ich ja verpflegt wurde. Man mußte da schon sehr konzentriert laufen um nicht auf einen plötzlich kreuzenden oder stehenbleibenden Läufer zu geraten oder gar über einen der vielen Becher zu stolpern oder auf einer Banane auszurutschen. Dann ging es rechts zur Wende in die äußere Mariahilferstrasse. Am angegebenen Punkt beim Technischen Museum sah ich schon Karl (mit der ganzen Familie), dem ich mittels Handzeichen mein Kommen signalisierte. Ein blöder Schmäh meinerseits (Ist das eh ein weißer Spritzer?) und ein aufmunternder Klaps seinerseits motivierten mich weiter. Das Iso-Getränk trank ich dann auch während des nächsten Kilometers aus. Bei KM 12 begann es kurz zu regnen. Es waren aber nur ein paar Tropfen, die der Sache fast dienlich waren. Es wechselte nun zwischen ruhigen Passagen und plötzlich laut anfeuernden Menschen. Meine Splits lagen nun konstant bei 5:25. Nach der Gürtelquerung kamen wir nun zur inneren Mariahilferstrasse, wo es immer lauter wurde. Ich empfand es extrem toll wie stark die Zuschauer hier anfeuerten. Interessanterweise konnte ich aus Gesprächen mit Läufern nach dem Lauf genau das Gegenteil erfahren. Die Mariahilferstrasse geht ja am Schluß ziemlich stark bergab, deshalb wurde ich auch schneller. Die Anfeuerungsrufe waren soooo motivierend, daß ich zu diesem Zeitpunkt das schon viel kolportierte „Runners High“ hatte. Ganz ehrlich gesagt hatte ich Tränen in den Augen so emotional empfand ich das. Der letzte Kilometer auf der Mariahilferstrasse wurde deshalb mit 5:19 ein sehr schneller. Als ich das sah, schaltete ich gleich wieder zurück, da ich am Vortag von Dr. Rabensteiner im Radio gehört habe, daß es gefährlich ist sich mitreißen zu lassen. Am Ring ging es nun beim Heldenplatz vorbei, wo die Fernwärmeläufer ihr Ziel hatten. Bei der ersten Staffelübergabe, die kurz danach kam, standen die Zuschauer und Staffelläufer so nahe am Streckenrand, daß ich mich wie bei einer Bergetappe der Tour de France fühlte. Das war wirklich ein tolles Gefühl.

Nun links die Liechtensteinstrasse hinein kam ein eher fader Teil, wo kaum Zuschauer standen. Einige Läufer unterhielten sich. Ich lief alleine und das war mir auch sehr recht, so konnte ich mich voll auf meinen Lauf konzentrieren. Das war auch der Grund warum meine Splits weiterhin mit 5:28 sehr konstant blieben. Am Ende der Liechtensteinstrasse warteten dann meine Eltern mit Mineral. Ich hatte aufgrund der kurzen Startzeit und meines nun auf knapp über eine Minute angewachsenen Zeitpolsters bereits ca. 5min. „Verfrühung“. Meine Mutter begleitete mich ca. 20meter. Sie meinte, daß ich mich zurückhalten soll, damit ich am Ende nicht schlapp mache. Es fiel mir schwer diesen Rat zu befolgen aber folgsam wie ich bin tat ich dies. Nur das kurze Stück von der Fernwärme bergab auf die Spittelauer Lände lies ich es noch einmal „tuschen“. Meine leer gewordene Plastikflasche warf ich dann in Richtung Gehsteig. Ein anderer Läufer benutzte diese dann noch als Fußball. Dann überquerten wir den Donaukanal und kamen zur 20KM-Markierung. Ich überquerte diese in 1:48:42 (Soll: 1:50) à Perfekt! Kurz danach lies ich mich ein wenig tempomäßig zurückfallen und überquerte die Halbmarathondistanz mit 1:54:57! Nun dachte ich, die Pflicht hast du absolviert, jetzt kommt schön langsam die Kür. Bei der nächsten Labestelle nahm ich Wasser zu mir, wobei ich mir wieder einmal schwer beim trinken aus diesen blöden Bechern tat. Ich habe das ja auch nicht im Training geübt, da ich wußte, daß ich mit „Nuckelflaschen“ versorgt werde. Dann kam der Gegenlaufbereich auf der Schüttelstrasse. Ich sah nur wenige Läufer, da diese Spitzenläufer große Abstände hatten. Die erste Dame beklatschte ich ein wenig. Diese war da bei KM 38 und ich bei 23,5. Daran dachte ich aber nicht. Ich nutzte nun den Rückenwind und konnte ökonomischer Laufen, was sich dann in der Herzfrequenzanalyse zeigte. Ich war die ersten 10km mit durchschnittlich 150, die zweiten 10km mit knapp unter 150 und die dritten 10km, wo der Puls normal bei mir schon stark ansteigt weiterhin mit ca.152 Herzschlägen unterwegs. Nach KM 24 ging es rein in den Prater. Bei einer Versorgungsstelle, wo ich wieder vorbeilief, da ich bei KM 28 wieder ISO von meinen Eltern gereicht bekommen werde, rutschte ich sogar auf einer Banane aus, die der Läufer direkt vor mir genau hinter sich fallen lies. Normalerweise wirft man das zumindest an den Rand, aber bitte. Als ich nach der Stadionallee links in die Hauptallee einbog, hielt ich Ausschau nach der Silvia, die mich ab da mit dem Fahrrad begleiten sollte. Leider war sie nirgendwo zu sehen. Dafür traf ich die Frau eines befreundeten Läufers aus dem VCM-Forum. Weiterhin lief ich die Hauptallee mit Splits von 5:28 in Richtung Praterstern. Das sind genau 11km/h. Kurz vor dem Praterstern hörte ich von rechts ein lautes „Michi, jetzt tua amoi gscheit“ von meinem Freund Christian, der dort mit der schon fast vermißt geglaubten Silvia und ihren Rädern stand. Dann erspähte ich noch eine Kollegin, die ich grüßte. Nach dem rechts Abbiegen beim Planetarium sah ich bereits meine Mutter, die mir meine ISO-Flasche gab. Ich wollte kurz mit ihr reden, sie verbot es mir aber. Was soll man da sagen, eben nichts! Nun ging es durch den Wurstelprater, wo wenig interessierte Zuschauer unterwegs waren. Der Geruch aus den Lokalen war absolut unangenehm. Inmitten der Zuschauer beim Schweizerhaus stand auch ein Kellner, der auf einem Tablett Bier anbot. Ich sah keinen zugreifen. Ich hatte gerade erst mein ISO geleert. Beim Messegelände vorbei ging es dann wieder zurück zur Hauptallee. Dort kam auf der Gegengeraden Elisabeth. Ich muß zugeben, daß sie mich sah und ich nur durch ihren Zuruf auf sie aufmerksam wurde. Als ich auf der Hauptalle in Richtung Happelstadion den KM 30 passierte, zeigte meine Uhr 2:43:12, was bedeutet, daß ich ein Zeitguthaben von beinahe 2min. hatte. Würde ich diese KM-Zeiten bis zum Ende laufen, dann würde dies eine Endzeit von 3:50 bedeuten. Mein Ziel war die 4 Std. zu knacken und das schien sich auszugehen. Aber ein Marathon kann speziell am Schluß sehr lange werden. Nach dem lästigen Stück von der Hauptallee runter zum Happelstadion und wieder zurück zur Allee sah ich dann neben der Hauptallee Christian am Rad. Ich ersuchte ihn mir eine Banane zu organisieren. Ich spürte ein leichtes ziehen in der Unterschenkelmuslulatur und da dachte ich könnte eine Banane schon etwas helfen. Silvia begleitete mich am Rad neben der Allee. Wir unterhielten uns ein wenig. Noch ging es mir gut aber irgendwie wartete ich auf den Mann mit dem Hammer, was ziemlich blöd von mir war. Ich stellte diese Gedanken gleich wieder ab. Der KM 32 war jetzt knapp über 5:30 gelaufen. Die Hauptallee war ziemlich fad zu laufen. Auch Elisabeth und Christian waren nicht mehr in meiner Nähe. Beim Lusthaus kam dann wieder ein wenig Stimmung auf und so ging es zurück in Richtung Stadionallee. Der KM 34 wurde von mir dann schon nur noch mit einer Zeit von 5:40 gelaufen. Der Prater ging mich schon an. Wieder traf ich die bereits erwähnte Frau eines Läufers. Sie fragte mich ob ich was bräuchte. Da es an dieser Stelle aufgrund der Versorgungsstelle etwas eng war entgegnete ich nur „Einen Platz“. Die angesprochene Versorgungsstelle lies ich wieder links liegen, da ich bei KM 35,5 nach dem links Abbiegen meine Eltern mit Mineral und einem Powergel erwartete. Leider konnte ich sie nirgendwo erspähen. Einwenig verunsichert lief ich dann weiter in Richtung Stadionbrücke, wo die ersten Läufer gehend anzutreffen waren. Die negativen Gedanken bezüglich der „Nichtversorgung“ bei KM 35,5 verwarf ich aber rasch. Ich konzentrierte mich auf die Steigung zur Stadionbrücke, die ich relativ locker meisterte. Die Splits lagen jetzt bei 5:40-45, was mich nicht weiter beunruhigte, da ich ja sowieso einen Zeitpolster hatte und ich ja nicht komplett eingehen wollte. Nach dem Einbiegen auf die Schüttelstrasse sah ich Bernhard. Er lief ca.100m. mit mir mit und wir unterhielten uns ein wenig. Obwohl ich jetzt schon seit 9km nichts mehr trank lehnte ich sein Angebot aus einer mitgebrachten Mineralwasserflasche zu trinken ab. Nun merkte ich doch ein wenig den Gegenwind. Die Splits verlangsamten sich weiter auf 6:00. Von der restlichen Schüttelstrasse weiß ich nicht mehr allzu viel. Irgendwie setzte es dann bei mir aus. Bei einem Trainingslauf vor ein paar Wochen mit Ulrich testeten wir das neue Endstück des VCM. Er meinte damals zu mir, daß er sich in Bezug auf die Brücke an der „Midas-Reklame“ orientieren wird. Ich belächelte das, da ich ja die Franzensbrücke eh kenne. An dieser Situation merkte man die 10jährige Marathonerfahrung Ulrich´s, da ich nun auch nach der „Midas-Reklame“ Ausschau hielt. Dann ging es eben über die Franzensbrücke in Richtung 3.Bezirk. Nach einer Rechtskurve bei KM 39,2 sah ich Silvia, die mich nun mit dem Christian meiner Aufforderung entsprechend mit dem Rad begleitete. Ich forderte die zwei auf mir „verbal“ einwenig zu helfen, da ich den Lauf jetzt schon recht lang fand. Nach einer Linkskurve kam dann die letzte Versorgungsstelle, die ich wiederum links liegen lies, da ja nach der nächsten Rechtskurve Barbara mit Iso auf mich warten sollte. Ich war jetzt ein bisschen ängstlich, da ja die vorangegangene Versorgung nicht klappte. Aber Gott sei dank, ich bog begleitet von Christian und Silvia rechts ein und da stand auch schon Barbara mit meiner letzten Trinkgelegenheit. Sie lief mir nach um mir die Flasche geben zu können. Endlich läuft mir mal eine Frau nach, dachte ich. Ich war noch recht gut drauf und trank was das Zeug hielt. Dadurch verlangsamten sich die KM-Splits nun weiter auf knapp über 6min., was mir aber zu diesem Zeitpunkt egal war, da ich wusste, dass sich die 4Std. jetzt auf alle Fälle ausgehen werden. Mein Puls war noch immer mit 157 deutlich unter meiner anaeroben Schwelle von 160. Der Ring war wieder einmal recht „steil“ bergauf. Auf der Höhe Johannesgasse noch ein kleiner Scherz: Ich tat so als wollte ich in Richtung Bettelstudent abbiegen. Christian blockierte dieses Vorhaben jedoch mit seinem Fahrrad. Der letzte Kilometer war voll von Zuschauern am Streckenrand. Ein tolles Gefühl! Neben mir blieb dann ein Läufer vollkommen fertig stehen und war ein paar Sekunden dann wieder neben mir. Das wiederholte sich dann ein paar Mal. Jetzt kam noch das Duschzelt. Diesen kühlenden „Regen“ empfand ich gar nicht als so angenehm. Die Zuschauer waren nun schon sehr laut und ich bog rechts ein zum Heldentor. Ich blickte auf die Uhr und sah irgendwas mit 3:53, so wusste ich, dass ich nicht angasen muss, um mein Ziel sub 4 zu laufen, zu erreichen. Also sagte ich zu mir: „So jetzt genieße den Zieleinlauf“ Und das tat ich auch. Die Menschen feuerten super an und es war einfach herrlich mit geballter „Glücksfaust“ ins Ziel zu laufen. Jetzt war es da dieses so genannte „Ganslhaut-Gefühl“. Ich überquerte die Ziellinie mit der Zeit von 3:54:27! Mein durchschnittlicher Puls war nur 151! Die KM-Splits betrugen durchschnittlich 5:33! Neben mir brach nach der Zielmatte der oben erwähnte „Stop and go-Läufer“ zusammen. Da bemerkte ich, dass es mir eigentlich recht gut geht. Nach dem ich die Warmhaltefolie und die Medaille bekam, ging ich weiter zur Versorgung. Nach einigen Getränken und Bananen dehnte ich ein wenig und traf dann meine Freunde und Eltern beim ausgemachten Treffpunkt. Die Feierlichkeiten dauerten am Abend im Bettelstudent dann bis in die frühen Morgenstunden…

Die Oberschenkelmuskulatur tat dann noch ca. 3 Tage ziemlich weh. Der VCM 2004 war mein dritter, schönster und schnellster Marathon!

Da ich jetzt ja ein SUB 4 – Läufer geworden bin, kann nun Ende September der Berlin-Marathon kommen, den ich so wie den VCM genießen möchte.