Österr.DM Frauenlauf 06.06.2004

von Gerlinde Pichler-Steiner

Alle Jahre wieder lädt Ilse Dippmann zum Frauenlauf in den Prater und der Ansturm der Läuferinnen war wie immer groß.

Die Strecke mit Start auf der Hauptallee braucht glaube ich nicht beschrieben zu werden. Das Preis-Leistungsverhältnis war wie immer unschlagbar, volle Startsackerl, viele Gratisgutscheine von DM, ordentliche Verpflegung, wer da noch meckert der soll doch bitte zu Hause bleiben. Dieses Jahr lief alles unter einem besonderen Motto, von jeder Läuferin wurde 1 Euro für die Stiftung von Waris Dirie gespendet.

Beim 5 km Lauf gewann wie alle Jahre wieder Susi Pumper in 15:45, vor Eva Gradwohl.

Peinlich allerdings der 10 km Einlauf.

Alle warteten schon gespannt auf die Siegerin, Pat Zapletal als Zielsprecherin verkündete 5 mal das man auf Dagmar Rabensteiner warte aber sie kam nicht auch nicht Roswitha Stadlober, dafür kam eine Originalton Zapletal „unbekannt Hobbyläuferin die in 37 min den 10 km Lauf gewinnt“.

Die unbekannt Hobbyläuferin war Renate Einfalt. Ich fands sehr peinlich!!

Dann wartete Frau Zapletal noch immer auf Dagmar Rabensteiner bis sie nach der 3. platzierten des 10 km Laufes endlich verkündete das Frau Rabensteiner und Frau Stadlober gar nicht gestartet sind. Als sie Renate Einfalt beim Interview auch noch fragte „Laufen Sie schon länger“ hätt ich an der Renate ihrer Stelle gesagt „Nein erst seit gestern, denn einen 10er in 37 min schüttelt man ja easy aus dem Ärmel“.

Nun aber zu uns Schnecken.

Erstmals war es uns gelungen ein Damenteam bei dem auch alle ins Ziel kommen zu stellen. Dank der Mithilfe von Margrets Nichte waren wir dann doch noch zu fünft.

Schnellste ohne Frage war wieder einmal die Monika Gasser. Noch etwas schneller als im Vorjahr gewann sie die W-40 in 19:33 souverän und war insgesamt 10. Schnellste.

Dahinter zog ich in Respektabstand zur Monika meine Schneckenschleimspur, und nach dem verbockten Marathon in Linz und dem Zusammenbruch in Hainburg gabs endlich wieder mal ein Erfolgserlebnis. Mit 22:19 konnte auch ich meine Vorjahreszeit verbessern und mit dem 7.Klassenrang und gesamt 58. war ich zufrieden.

Nach mir kam Margret ins Ziel, endlich wieder gesund und mit 24:58 auch eine tolle Zeit nach der langen Pause. 21. Klassenrang und 280 Gesamtrang für unsere Margret. Danach kam schon mein Töchterchen. Lisa konnte ihre Zeit vom Vorjahr um 4.30 min verbessern und mit 26:28 waren sowohl Mutter als auch Tochter sehr zufrieden, wenn auch müde. Lisa wurde 31. in Ihrer Altersklasse und gesamt 570. (letztes Jahr war sie noch 1600 gesamt)

Schön das wir es endlich geschafft haben ein Damenteam ins Ziel zu bringen (noch dazu mit dem 10.Gesamtrang), vielleicht schaffens wir ja beim Wachaumarathon noch mal.

Die 10 km nahm heuer wie im Vorjahr wieder die Gabi Resch in Angriff. Mit 56:31 kam Sie auf dieselbe Zeit wie im Vorjahr und belegte den 46. Klassenrang und 463. Gesamtrang.

Wir nannten uns zwar Wienerwaldseeschnecken, haben beim Laufen dann aber doch den Turbo gezündet.

Hier einige Fotos.