Laufbericht vom 2. Sparkassen Citylauf am 13.10.2002 in St. Pölten

 

Der Beginn war alles andere als Gut. Unser Präsident erkrankte und musste am Samstag leider absagen, somit war einmal der Teambewerb gestrichen.

Am Sonntag in der Früh war der Himmel dann doch etwas freundlicher zu uns und wir machten uns auf den Weg in die Landeshauptstadt. Alle ausgerüstet mit mindestens 3 Schichten Kleidung wie für eine Nordpolexpedition. Angelangt in der Tiefgarage direkt unter dem Start (Rathausplatz), machten wir unter der fach- und ortskundigen Leitung von Rupert Resch unser Aufwärmtraining mit inkludierter Altstadt- und Streckenbesichtigung.

Nachdem Raphael Zeckendorf bei den Knirpsen seinen ersten Wettkampf mit toller Leistung und in Begleitung seines Vaters und seiner Mutter absolviert hatte, kam meine Tochter bei den Schülern an die Reihe. Das beachtliche Starterfeld von 113 Kindern (Jahrgang 1990 bis 1993 ) hatte einen Rundkurs (Rathausplatz - Kremser Gasse - Brunngasse) zweimal zu durchlaufen, insgesamt 1440 m. Meine Tochter schlug sich wacker trotz Regen und erreichte in 6:54 den 11.Platz von 24 gewerteten Mädchen in Ihrer Klasse. Damit war für die Kinder die Anstrengung vorbei und für Lisa waren die Spaghetti im Essenszelt nun wichtiger.

Unser Start für den Hauptlauf war um 11:30, alles war bestens organisiert und trotz des schlechten Wetters waren 457 Starter eingetroffen (u.a. Veronika Kienbichl die heurige Marathonstaatsmeisterin). Zu absolvieren war ein Rundkurs durch die Altstadt (Rathausplatz, Schreinergasse, Fuhrmanngasse, Kremsergasse, Brunngasse) dieser musste 5-mal durchlaufen werden , entspricht 1260 m pro Runde und total 6300 m.

Der Kurs war aber bestens markiert und obwohl wir ab der 3. Runde (der eine mehr, die andere weniger) Läufer überrundeten, hatten wir doch genug Platz und die befürchtete Drängerei blieb aus. Beim Zieleinlauf wurden wir von meiner Tochter und der Frau von Thomas mit Sohn bestens angefeuert. Zu erwähnen ist auch der Platzsprecher der sehr viele Läufer immer namentlich beim Durchlaufen der Runde ankündigte, was doch sehr nett war, wie oft wird man schon beim Zieleinlauf namentlich erwähnt.

Ich war das Rennen wie fast immer, wieder zu schnell angegangen und absolvierte die erste Runde in 5:34, die zweite in 5:45 und dann war Schluss. Es fehlte mir meine liebe Margret damit ich mehr Dampf mache und so waren die letzten Runden in 6:12, 6:17 und 6:16 nicht mehr so berühmt. Es reichte jedoch für eine Zeit von 30:04 und einem Schnitt von 4:44 pro Kilometer.

Damit hatten wir nach meiner Tochter, den nächsten 11.Platz (von 61 Frauen in W30).

Durch das Überrunden vieler Läufer- und Läuferinnen fehlte mir zum Schluss irgendwie der Überblick an wem ich mich jetzt orientieren soll und auch die nötige Power für den Zielsprint. Aber immerhin hat mich Veronika Kienbichl nicht überrundet.

Ganz toll war wie immer Thomas Zekendorf unterwegs, der nur eine Woche nach seinem Supermarathon auch hier ganz toll lief (23:55, 17.Platz M30), weiters Rupert Resch mit 29:06 auch wieder ein 11.Platz im M50, Gabi Resch mit 34:12,  14. in W40 und Sonja Brandstetter mit 38:47 29.in W40.

Den Tagessieg bei den Frauen holte sich natürlich Veronika Kienbichl in 24:01, bei den Männern Weiss Thomas in 20:05.

Als Belohnung für die Mühe erhielt jeder Teilnehmer ein tolles Laufshirt gesponsert von der Sparkasse und K-Sport.

Für das schlechte Wetter konnte keiner was, die Veranstaltung war auf jeden Fall super organisiert und es lohnt sich hier wieder zu Starten.

 

Liebe Grüße

Gerlinde

e-mail: g.pichler@lugeraustria.at